WordPress Pagebuilder

Wer eine Webseite heute erstellt oder erstellen lassen will, kommt unweigerlich zur Frage, wie die Webseite erstellt werden soll.
Neben WordPress gibt es zahlreiche andere Content-Management-System (CMS), Webbaukästen oder Flat-CMS. Weiterhin besteht die  Möglichkeit eine Website statisch mit reinem HTML zu erstellen.

Schauen wir uns die Möglichkeiten an und wägen die Vor- und Nachteile gegeneinander ab.

Das Fazit nehme ich schonmal vorneweg: das beste System gibt es nicht. Es kommt darauf an, was Du vorhast und mit welchem System Du Dich wohlfühlst.

Reines HTML

HTML die Sprache des Web und es ist gut ein paar Kommandos zu kennen, um einen Text zu formatieren. Eine komplexe Webseite werde ich damit nicht aufbauen. Bei einer Änderung der Menüstruktur muss dann jede Unterseite angepasst werden. Ein riesiges Unterfangen! Ein Shop ist damit schon gar nicht möglich. Ein Flat-CMS oder ein größeres CMS nimmt Dir viele Schritte ab. Und trotzdem ist es von Vorteil einmal zumindest ein bis zwei Seiten einer Website so von Hand erstellt zu haben. Die gemachten Erfahrungen und das Wissen helfen Dir in jedem weiteren System!

Webbaukästen

Einige Anbieter tummeln sich hier auf dem Markt und bieten einfache Lösungen an. Die Wartung und die Pflege des Systems werden von diesen Firmen übernommen. Für eine ganz einfache Webseite durchaus praktikabel, die typischen Zielgruppen können sein: Restaurant, Friseursalon, Handwerksbetrieb

Vorteile:

  • sofort verfügbar
  • leichter Einstieg

Nachteile:

  • die Daten liegen bei irgendwem
  • spezielle Funktionen sind meist nicht verfügbar
  • wenn ein Umzug auf ein  neues System ansteht müssen alle Daten erneut von Hand eingegeben werden.
  • zum Teil sehr langsame Auslieferung der Seiten, dadurch schlechtes Ranking bei Suchmaschinen

Eine kleine Website mit maximal 5 Seiten kann hier mit vertretbarem Aufwand erstellt werden. Einen Shop oder eine Webseite mit zahlreichen Landingpages oder dynamischer Textveränderung ist hier nicht möglich.

WordPress

Ein sehr bekanntes und weiterverbreitetes System, das mit einer Datenbank arbeitet und erweitert werden kann. Es braucht monatliche Pflege und der Einstieg mag am Anfang verwirrend sein, es bietet jedoch für alle Anwendungsfälle von Unternehmen eine Lösung, vom Mitgliederbereich bis hin zum Shop.

Joomla, Drupal, TypoLight, Typo3

Weitere CMS, die ähnliche Strukturen bieten wie WordPress. Joomla und Typo3 kenne ich ein wenig, jedoch erschlossen sich mir diese Welten nicht wirklich. Drupal bietet Möglichkeitenen einen Workflow (Abteilung darf zuerst auf die Datei zugreifen, dann Abteilung B) zu integrieren, das kann für Unternehmen interessant sein. Typo3 ist sicherlich für Konzerne und sehr große Webseiten in mehreren Sprachen das richtige System. Der Installations- und Pflegeaufwand ist weitaus größer.

Flat-CMS

Die bekannten CMS werden im Umfang immer größer und benötigen alle eine Datenbank. So kam die Idee auf, die Daten in einer MarkUp-Language zu speichern und somit schnell einfache Webseiten erstellen zu können. Dies funktioniert gut, jedoch brauchst Du für spezielle Anforderungen sofort einen Programmierer, während CMS wie WordPress meist schon fertige Lösungen haben. Freilich müssen auch diese installiert und konfiguriert werden, jedoch muss das Rad nicht neu erfunden werden.

Fazit

Wie so häufig, geht es darum ein System zu finden, was zu Dir und Deinem Geschäft passt und was Du bedienen kannst. Einige Hoster bieten die Möglichkeit über eine “Ein-Klick-Lösung”  verschiedene CMS zu installieren. Schaue Dir also eine solche Möglichkeit an. Am Ende zählt jedoch immer, sich wirklich in ein System einzuarbeiten und es sehr gut kennenzulernen.